Bundesverband
BioEnergie (BBE) fordert konsequente Umsetzung der Bioenergie-Ausbauziele im
Wärmemarkt
Der
Bundesverband BioEnergie (BBE) hat im Rahmen des 10. Internationalen
BBE-Fachkongresses für Holzenergie in Augsburg vor über 200 Kongressteilnehmern
von der Politik eine konsequente Umsetzung der Ausbauziele des Energiekonzeptes
für den erneuerbaren Wärmemarkt eingefordert. Mit der bisherigen Stopp- and
Go-Förderpolitik des Marktanreizprogrammes zur Förderung Erneuerbarer Energien
im Wärmemarkt (MAP) seien die Ausbauziele nicht zu erreichen.
Der
BBE fordert daher zum einen die Haushaltsmittel des MAP kurzfristig deutlich zu
erhöhen, um stetige Investitionszuschüsse für Biomasse-Heizungen zu
ermöglichen. Zum anderen hält der BBE die Einführung eines neuen haushaltsunabhängigem
Förderinstruments für dringend notwendig, um dauerhaft planbare Investitionen
in innovative Biomassefeuerungsanlagen und Nahwärmelösungen mit Biowärme
anstoßen zu können. Der im Energiekonzept angekündigte „Energie- und
Klimafonds“ des Bundes müsse somit in der Mittelverwendung einen deutlichen
Schwerpunkt auf den Wärmemarkt setzen und ausreichend Mittel zur Verfügung
stellen, betonte Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des BBE.
Schnellwuchsplantagen
und Agroforstsysteme können perspektivisch aus Sicht des BBE zusätzliche
Biomassepotentiale für den Wärmemarkt zur Verfügung stellen. Damit dies
gelingt, hält der BBE spezifische Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene
sowie zielgerichtete Informations- und Beratungsangebote für interessierte Land-
und Forstwirte und Investoren für notwendig.
Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) ist der Dachverband des bundesdeutschen
Bioenergiemarktes. Im BBE sind die Marktakteure entlang der gesamten
Wertschöpfungskette des biogenen Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarktes organisiert:
vom Biomasseanbau und ihrer Bereitstellung über den Maschinen- und Anlagenbau
bis hin zu der Planung und dem Betrieb von Bioenergieanlagen in den
unterschiedlichen Sektoren.
Bundesverband
BioEnergie e.V. (BBE)
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