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Innovation durch Forschung: Gemeinsam zur erfolgreichen Energiewende

Bei welchen Entwicklungsprojekten ENERPIPE beteiligt war und ist, lest ihr hier!

Eine gelungene Energiewende erfordert kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation, besonders im Wärmesektor.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Um zukunftsfähig zu bleiben, ist die Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten, Hochschulen und Industriepartnern entscheidend. Diese Synergien fördern nicht nur Ideen, sondern auch deren Umsetzung und bieten somit Vorteile für alle Beteiligten.

Seit Jahren arbeitet ENERPIPE sehr erfolgreich mit Hochschulen und Instituten im Rahmen von Forschungsprojekten zusammen, um die Energieeffizienz in Wärmenetzen zu steigern. Diese Kooperationen sind für beide Seiten wertvoll und tragen zur kontinuierlichen Optimierung in neuen und bestehenden Nahwärmenetzen bei. Durch diese Kooperation können Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende ihre Ideen und Forschungsergebnisse direkt in Wärmenetzprojekte einbringen. Dies ermöglicht eine konkrete Anwendung der an Universitäten erworbenen Forschungsergebnisse in realen Projekten bei ENERPIPE.

Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit der Technischen Hochschule Ingolstadt. Gemeinsam wurden verschiedene Projekte realisiert, die zur Entwicklung neuer Produkte und zur Verbesserung bestehender Systeme und Regelungstechniken geführt haben.

Zu den erfolgreichen Projekten zählen unter anderem:

EnArgus          Biogas 4.0       WÄRME&WOHNEN

Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik in Kassel. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, zielt das Projekt HybridBOT auf die Sektorkopplung ab. Hierbei wird das Stromnetz mit dem Wärmenetz verbunden, um elektrischen Strom effizient in Pufferspeichern als Wärme zu nutzen und dadurch das Stromnetz zu entlasten. Dies erfordert umfangreiche Programmierarbeit und eine präzise Anpassung der Steuerungstechnik.  

Das Nahwärmenetz in Windsbach, südlich der Metropolregion Nürnberg, diente als Demonstrationsprojekt für das bereits abgeschlossene Forschungsprojekt TEMPO.

Zusammen mit europäischen Industriepartnern und Instituten wurden verschiedene Lösungen für einen verbesserten Betrieb von Wärmenetzen erarbeitet und in die Praxis umgesetzt. Gefördert durch das European Union’s Horizon 2020 Programm (Fördernummer 768936), entwickelte ENERPIPE für das Neubaugebiet mit Niedrigenergie-Häusern die kompakte Pufferspeichereinheit CaldoTHERM. Diese Einheit deckt den geringen Wärmebedarf eines modernen Einfamilienhauses. Mehr dazu finden Sie hier: Projektbericht Windsbach

Die Zukunft im Bereich Wärmenetze mit Erneuerbaren Energien liegt in der Kombination von Wärmequellen aus Biomasse, Geothermie, Solarthermie und Abwärme, ergänzt durch die Integration des Stroms aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen für den Betrieb von Wärmepumpen und Heizstäben.

Dank der Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Hochschulen und der Expertise von ENERPIPE können Wärmenetze immer weiter optimiert werden. Diese Kooperationen tragen maßgeblich zum Erfolg bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Erreichen der Klimaziele.