Zum Hauptinhalt springen
Portrait_Caro_Luca


Das sind Caro und Luca, unsere Werkstudenten.

Mitten im Studium bereits echte Projekte begleiten, Verantwortung übernehmen und aktiv an der Energiewende mitarbeiten - genau das haben Carolin Dauner und Luca Metz bei ENERPIPE erlebt. Beide haben ihren Bachelor an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erfolgreich abgeschlossen und bereits während des Studiums praktische Erfahrung bei ENERPIPE gesammelt. Im Interview erzählen sie, wie Studium und Praxis ineinandergreifen, welche Projekte sie besonders geprägt haben und warum sie anderen Studierenden eine Werkstudententätigkeit bei ENERPIPE empfehlen würden.

Interview vom April 2026

Ihr habt beide an unterschiedlichen Standorten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf studiert:
Luca in Freising und Caro in Triesdorf. Wie haben euch eure Studiengänge auf die Arbeit bei ENERPIPE vorbereitet?

Caro:
Mein Bachelorstudiengang heißt „Klimaneutrale Energiesysteme“. Dort hatte ich viele ingenieurtechnische Fächer wie Strömungslehre, Thermodynamik oder Wärmeübertragung. Bei ENERPIPE habe ich dann die direkte Anwendung in der Praxis gesehen, zum Beispiel bei den Rohrnetzberechnungen.

Mit dem Programm AutoCAD bin ich tatsächlich zuerst im Büro bei ENERPIPE beim Zeichnen der Trassenpläne in Berührung gekommen und später erst im Studium. Dort habe ich dann weitere Kenntnisse dazu erworben, die ich jetzt für die Arbeit nutzen kann. Praxis und Theorie haben sich dadurch perfekt ergänzt.

Ich habe schon nach dem zweiten Semester bei ENERPIPE angefangen. Zunächst in den Semesterferien in Vollzeit und anschließend während des Semesters etwa acht Stunden pro Woche. Während der Prüfungsphasen konnte ich flexibel pausieren.

Luca:

Mein Studiengang in Freising heißt „Management erneuerbarer Energien“. Ich habe mich dafür entschieden, da mich das Thema Energie schon immer interessiert hat. Gleichzeitig wollte ich in eine Branche, die Zukunft hat. Das Studium verbindet Technik und Betriebswirtschaft etwa zu gleichen Teilen und genau das hat mich angesprochen.

Eigentlich hat mich die Arbeit bei ENERPIPE sogar zuerst auf das Studium vorbereitet. Vor Studienbeginn habe ich bereits drei Monate bei Projektleiter Philipp Unöder hospitiert, ihn zu Außenterminen begleitet und im Büro unterstützt. Dadurch habe ich gemerkt, wie spannend die Branche der erneuerbaren Energien ist und dass ich in diesem Bereich arbeiten möchte.

 

Ihr kanntet ENERPIPE bereits über eure Familien und die örtlichen Wärmenetze. Wie war es, die Projekte plötzlich „von innen“ kennenzulernen?

Caro:
Über meinen Onkel bin ich überhaupt erst auf ENERPIPE aufmerksam geworden. Er betreibt die Nahwärme in Stopfenheim und hatte immer sehr positive Erfahrungen mit der Firma gemacht.

Seit ich selbst bei ENERPIPE arbeite und die Zusammenhänge aus dem Studium kenne, weiß ich erst, wie viel Planung, Berechnung und Finanzierung nötig ist, damit erneuerbare Wärme zuverlässig in die Häuser kommt.

Luca:
Meine ersten Berührungspunkte hatte ich über das Nahwärmenetz Dittenheim, das bereits 2013/2014 gebaut wurde. Mein Vater ist dort im Vorstand aktiv. Dadurch habe ich früh mitbekommen, was organisatorisch und technisch alles dazugehört: von Fördermitteln über behördliche Vorgaben bis hin zur Arbeit innerhalb einer Genossenschaft.

 

Luca, du arbeitest seit Beginn deines Studiums als Minijobber und anschließend als Werksstudent bei ENERPIPE. Wie hat dir diese frühe Praxiserfahrung geholfen?

Luca:
Durch meine vorherige Ausbildung war ich nicht komplett neu im Bauwesen. Am Landratsamt Weißenburg war ich in der Tiefbauabteilung tätig und habe unter anderem Gestattungsverträge erstellt, damit Rohrleitungen in Straßen verlegt werden durften.

Die Zeit bei ENERPIPE war trotzdem extrem wichtig, weil ich in den letzten drei Jahren unglaublich viel praktische Erfahrung sammeln konnte. Dieses Wissen kann ich ab Juli direkt in meiner Festanstellung im Vertriebsaußendienst einsetzen. Dort werde ich eigenverantwortlich Wärmenetzprojekte von A bis Z betreuen.

 

Caro, du hast als Werksstudentin im Vertrieb angefangen und arbeitest inzwischen als Masterstudentin zusätzlich im technischen Vertriebsinnendienst
mit Fokus auf Hydraulikauslegungen. Wie hat sich dein Blick auf die Projekte verändert?

Caro:
Ich habe 2023 im Vertrieb angefangen und war viel mit meiner Kollegin Karina Schröder unterwegs, sowohl bei Kundenterminen als auch im Büro. Dadurch habe ich alle Bereiche des Vertriebs kennengelernt: von Angebotseinholungen über Förderanträge bis hin zu Rohrnetzberechnungen.

Seit mehr als einem Jahr arbeite ich zusätzlich im technischen Vertriebsinnendienst bei Sebastian Blab. Das ergänzt sich sehr gut: In der Projektsachbearbeitung berechnen wir beispielsweise die Druckverluste im Rohrnetz und im technischen Vertriebsinnendienst nutze ich diese Ergebnisse dann, um Pumpen und Mischer optimal auszulegen. Dadurch verstehe ich Projekte heute viel umfassender. Mein Masterstudiengang „Chemieingenieurwesen und Energieverfahrenstechnik“ Studienrichtung Wärmenetzsysteme knüpft hier optimal an. 

 

Luca, wie sieht die Zusammenarbeit mit Projektleiter Philipp Unöder konkret aus?

Luca:
Meine Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit stark weiterentwickelt. Anfangs habe ich Rohrnetzberechnungen durchgeführt und Kalkulationen vorbereitet. Später kamen Angebotseinholungen und Förderanträge dazu.

Während meines Praxissemesters konnte ich schließlich ein Wärmenetz komplett begleiten, von dem Erstkontakt mit interessierten Bürgern über die Rohrnetzplanung bis hin zu Übergabestationen, Förderung und Tiefbauarbeiten. Ich war bei jedem Schritt dabei und konnte unglaublich viel lernen.

Zum Ende meines Praxissemesters habe ich sogar selbst einen Informationsabend für potenzielle Wärmeabnehmer vorbereitet und gehalten. Dieses Vertrauen und die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten, motivieren mich besonders.

 

Caro, gibt es bei dir überhaupt einen typischen Arbeitstag?

Caro:
Eigentlich nicht 😊 und genau das macht die Arbeit so spannend. In den Semesterferien habe ich meine Kollegin Karina Schröder oft zu Außenterminen begleitet. Ich war bei Genossenschaftssitzungen dabei, habe Kunden kennengelernt und Heizungsbauer besucht, um Installationsarbeiten abzustimmen.

Während des Studiums habe ich viele Aufgaben flexibel im Homeoffice erledigt und parallel weitere Bereiche im technischen Vertriebsinnendienst kennengelernt. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und man bekommt viel Vertrauen entgegengebracht. Besonders schön finde ich, dass bei ENERPIPE immer erklärt wird, warum jeder einzelne Schritt wichtig ist – von der Planung bis zur Umsetzung.

 

Luca, du steigst im Sommer fest bei ENERPIPE ein. Was hat dich überzeugt zu bleiben?

Luca:
Vor allem die abwechslungsreiche und selbstständige Arbeit. Man bekommt viel Verantwortung übertragen und gleichzeitig großes Vertrauen entgegengebracht. Schon als Werkstudent konnte ich mir meine Arbeit flexibel einteilen und eigenständig organisieren. Man hat sehr viel Freiheit, die Ziele und Deadlines sind klar, aber den Weg dahin plane ich selbst. Diesen typischen "9 to 5"-Job gibt es im Vertriebsaußendienst nicht.

Außerdem gefällt mir die familiäre und lockere Atmosphäre bei ENERPIPE sehr, sowohl im Team als auch im Umgang mit den Vorgesetzten.

 

Was war bisher euer spannendstes oder herausforderndstes Projekt?

Luca:

Definitiv der erste Informationsabend, den ich komplett selbst vorbereitet und gehalten habe. Vor rund 100 Menschen ein Wärmenetz zu erklären und anschließend Fragen zu beantworten, war eine echte Herausforderung, aber auch eine unglaublich wertvolle Erfahrung.

Caro:
Für mich war das Projekt Löpsingen besonders spannend. Ich konnte das Projekt intensiv begleiten: vom Erstkontakt über die ersten Berechnungen bis hin zur Detailplanung während meines Praxissemesters.

Ich war bei Genossenschaftssitzungen dabei, habe Rohrnetzberechnungen durchgeführt, die Förderantragsstellung vorbereitet, Angebote eingeholt und sogar den Spatenstich begleitet. Bald werden dort rund 130 Häuser mit erneuerbarer Energie versorgt. Besonders stolz macht mich, dass ich das Projekt von Anfang bis Ende mitgestalten durfte.

 

Welche Vorteile seht ihr darin, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln?

Luca:

Es ist ein großer Vorteil, wenn man den Nebenjob bereits in der Branche macht, in der man später arbeiten möchte. Theorie und Praxis lassen sich dadurch direkt verbinden. Außerdem knüpft man Kontakte, lernt unterschiedliche Gewerke kennen und findet so schneller den Einstieg ins Berufsleben.

Caro:
Ich habe mein Studium mit vertiefter Praxis absolviert. Dadurch war früh klar, dass ich mein Praxissemester und auch meine Bachelorarbeit bei ENERPIPE machen werde. Viele andere Studierende mussten sich erst aufwendig um passende Stellen bemühen, für mich war das bereits geklärt.

Außerdem wurde meine Arbeit bei ENERPIPE sehr fair vergütet, sodass ich mir damit mein Studium finanzieren konnte.

 

 Vielen Dank, Caro und Luca, für die Einblicke in euren Werksstudenten-Job.
Wir freuen uns, Euch im ENERPIPE-Team zu haben.

Hast du Lust bekommen, auch bei uns zu arbeiten?

Dann schau Dir gleich unsere offenen Stellenangebote an!

Wir freuen uns auf Dich!